Verspannungen im Bauch? Ein bisschen aus dem Gleichgewicht?
Viele Pferdebesitzer kennen Situationen, in denen sich das Verhalten ihres Pferdes verändert.
Die Geduld lässt nach, die Zusammenarbeit fühlt sich anders an, der Appetit schwankt oder die Leistung ist nicht ganz auf dem Höchstniveau.
Veränderungen im Alltag – wie längere Fütterungsintervalle, Transport, Turniere, Stallwechsel oder andere Belastungen – machen sich oft in der Verdauung bemerkbar.
Der Magen des Pferdes produziert kontinuierlich Säure, und unter natürlichen Bedingungen frisst das Pferd fast ständig. Wenn sich dieser Rhythmus verändert, kann auch das Gleichgewicht im Magen schwanken.
Warum „Protect That Tummy“?
„Protect That Tummy“ ist eine 100 % natürliche Futtermischung, die als Teil einer abwechslungsreichen Fütterung weiche, schleimbildende Ballaststoffe, Phospholipide und Hefe liefert.
Die Mischung wurde speziell für Situationen entwickelt, in denen:
• die Fütterungsintervalle variieren
• der Alltag Belastungen oder Stress beinhaltet
• der Magen des Pferdes empfindlicher reagiert
• man der Fütterung Weichheit und Ausgewogenheit verleihen möchte
Was passiert in der Praxis?
Lösliche Pflanzenfasern wie Pektin und Bockshornklee binden Wasser und quellen zu einer weichen, schleimartigen Struktur auf.
Wenn die Mischung befeuchtet wird, bildet sich eine weiche, geleeartige Masse, die das Futter durch den Verdauungstrakt begleitet. Sie macht die Futtermasse gleichmäßiger, zusammenhängender und leichter passierbar.
Diese Art von Rohstoffen wird häufig in der Fütterung eingesetzt, wenn das Wohlbefinden des Magens als Teil des Gesamtbildes berücksichtigt werden soll.
Zutaten – übersichtlich und praktisch
Pektin
Bildet in Wasser eine weiche, geleeartige Struktur. Einer der bekanntesten löslichen Ballaststoffe.
Bockshornklee
Quillt in Wasser auf und bildet eine schleimartige Struktur.
Inulin
Ein pflanzlicher Ballaststoff, der als Nahrung für die Mikroorganismen im Darm dient und zu einem ausgewogenen Ballaststoffgehalt in der Fütterung beiträgt.
Lecithin
Enthält Phospholipide, die ein natürlicher Bestandteil der Zelloberflächenstruktur sind und auch im Verdauungstrakt vorkommen.
Bierhefe (Saccharomyces cerevisiae)
Ein bekannter Bestandteil der Pferdefütterung, insbesondere aus mikrobiologischer Sicht.
Hagebutte
Enthält natürliche Ballaststoffe (u. a. Pektin) sowie pflanzentypische Verbindungen.
Enthält: Inulin, Lecithin, Bockshornklee, Pektin, Bierhefe, Hagebutten sowie eine Prise Liebe 🧡
Wann sollte man dieses Produkt wählen?
Viele entscheiden sich für „Protect That Tummy“:
• während der Wettkampfsaison
• beim Transport
• bei Umstellungen in der Fütterung
• für Pferde mit empfindlichem Magen
• oder wenn man im Rahmen der Gesamtfütterung besonderen Wert auf die Magengesundheit legen möchte
Dosierung
Pferd ca. 500 kg:
1–2 dl pro Tag
Anfeuchten und unter das übrige Futter mischen.
Nicht trocken verabreichen.
1 dl ≈ 55 g
Die Dosis kann auf zwei Fütterungen aufgeteilt werden.
Nicht empfohlen für trächtige Stuten.
Durchschnittlicher Nährwert / 100 g
Verwertbare Energie 10,5 MJ/kg
Rohprotein 14 %, Rohfett 8 %, Ballaststoffe 25 %, Rohasche 8 %, Feuchtigkeit 8,5 %, Zucker 5 %, Stärke 1 %
Forschung und Hintergrund
Die Inhaltsstoffe von „Protect That Tummy“ wurden in verschiedenen Zusammenhängen der Pferdeernährung untersucht – insbesondere mit Blick auf die Struktur der Futtermasse, die Wasserbindung und die mikrobielle Aktivität im Darm.
Pektin-Lecithin-Kombination
Studien an Pferden haben beschrieben, wie Pektin in saurem Milieu eine gelartige Struktur bildet, während Lecithin (Phospholipide) die Grenzflächen zwischen Flüssigkeit und Fett beeinflusst.
Zusammen tragen sie zu einer geschichteten und geleartigen Struktur des Mageninhalts bei.
Lösliche Ballaststoffe (Pektin, Inulin)
Forschungsergebnisse zeigen, dass lösliche Ballaststoffe Wasser binden, aufquellen und im Verdauungstrakt eine weiche Masse bilden. Sie werden zudem im Dickdarm durch Mikroorganismen fermentiert, was ein natürlicher Bestandteil der Verdauung des Pferdes ist.
Hefe (Saccharomyces cerevisiae)
Studien an Pferden haben einen Zusammenhang zwischen Hefezusätzen, der mikrobiellen Aktivität im Dickdarm und dem Abbau von Ballaststoffen gezeigt.
Allen diesen Studien ist gemeinsam, dass sie die Struktur des Futters, die Wasserbindung und mikrobielle Prozesse beschreiben – also Funktionen, die Teil der normalen Verdauung des Pferdes sind.