Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) ist ein traditionell verwendetes, pflanzliches Futtermittel für Pferde und Hunde. Die Pflanze, die auch als Keuschheitsbaum bezeichnet wird, hat insbesondere in Mitteleuropa eine lange Tradition und wird heute als pflanzliches Ergänzungsfuttermittel in der täglichen oder saisonalen Fütterung eingesetzt.
Die Jahreszeiten, die Tageslichtdauer und Veränderungen in der Umgebung sind ein natürlicher Bestandteil des biologischen Rhythmus der Tiere. Vor allem bei Pferden können diese Schwankungen mit Veränderungen beispielsweise im Verhalten, in der Empfindlichkeit, im Energieniveau und im allgemeinen Temperament einhergehen. In solchen Phasen entscheiden sich viele Pferdebesitzer dafür, die gesamte Futterration zu überprüfen und durch ausgewählte pflanzliche Rohstoffe zu ergänzen.
Mönchspfeffer ist eines der Kräuter, die traditionell in diesem Zusammenhang verwendet werden, und eignet sich, wenn man pflanzliche Abwechslung als Teil einer ausgewogenen Futterration einbringen möchte. Es kann kontinuierlich verabreicht oder saisonal eingesetzt werden, beispielsweise in Zeiten, in denen sich das Verhalten oder das Energieniveau des Pferdes im Zusammenhang mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändert.
Eigenschaften
-Mönchspfeffer – Vitex agnus-castus
-Traditionell verwendetes pflanzliches Futtermittel
-Für Pferde und Hunde
-Geeignet als Bestandteil der täglichen Fütterung
-Kann auch saisonal verwendet werden
-Beliebt in Phasen mit Veränderungen im Verhalten, in der Empfindlichkeit oder im Energieniveau
-Geeignet bei Jahreszeitenwechseln und Veränderungen der Tageslichtdauer
-Pflanzliche Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung
-Lange Tradition in der Anwendung
Dosierung
Pferd ca. 500 kg
Dauerhafte Fütterung: 1–2 EL pro Tag
Saisonale Anwendung: 2–3 Esslöffel pro Tag
Hund
Tägliche Anwendung: ⅓–1,5 Teelöffel pro Tag
Saisonale Anwendung: höchstens 2 Teelöffel pro Tag
1 EL ≈ 8 g
1 Teelöffel ≈ 2,7 g
Kombinierbarkeit
Laut Produktinformationen kann Mönchspfeffer zusammen mit Teufelskralle verwendet oder beispielsweise mit Kamille oder Himbeerblättern als Teil einer individuell abgestimmten Fütterung kombiniert werden.
Zu beachten
Nicht empfohlen für trächtige, säugende oder Zuchttiere.